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Autor: schmidta

Die umsatzsteuerlichen Regeln des EuGH bei Gutscheinen

Gutscheine sind beliebte Geschenke, die dem Beschenkten die Möglichkeit geben, eine Ware oder Dienstleistung nach seinem Geschmack auszuwählen. Wie Gutscheine umsatzsteuerlich behandelt werden, hängt davon ab, ob es sich bei dem Gutschein um einen Einzweck- oder einen Mehrzweckgutschein handelt.

NEU – Die Wirtschafts-Identifikationsnummer kommt

Ganz gleich, ob Kapital- oder Personengesellschaft oder eine natürliche Person, die wirtschaftlich tätig ist – sie alle erhalten eine neu eingeführte Wirtschafts-Identnummer. Wir zeigen Ihnen, was es damit auf sich hat, und verschaffen Ihnen einen ersten Überblick.

Blick auf die geplanten Steueränderungen 2025

Kurz vor Jahresende werden sich die Meldungen zu steuerlichen Änderungen wohl überschlagen. Verlängerung der degressiven AfA, geänderte Poolabschreibung, Vergünstigungen für E-Autos, höhere Freibeträge für Steuerzahler.

Die Schätzungsmethoden – so rechnet der Fiskus

Um es vorwegzunehmen: Schätzungen wirken sich in aller Regel nachteilig für den Steuerpflichtigen aus. Droht eine Schätzung im Rahmen einer BP, haben die Prüfer einen Gestaltungsspielraum. Das führt nicht selten zu einer Art „Kuhhandel“.

Neue Berichtigungspflicht nach BP

Schon bisher mussten fehlerhafte Steuererklärungen berichtigt werden. Jetzt geht der Gesetzgeber noch einen Schritt weiter. Künftig müssen Sie nach einer Betriebsprüfung die dort getroffenen Feststellungen selbst auswerten und auf andere Steuersachverhalte bei Ihnen anwenden.

Nach der Postreform – Einspruchsfristen geändert

Ab dem 01.01.2025 gilt eine verlängerte Postzustellzeit: Die Deutsche Post hat für die Zustellung von Briefen bis zu vier Tage Zeit, um eine flächendeckende, verlässliche Zustellung zu gewährleisten.

GmbH und Gesellschafter – ungeklärter Vermögenszuwachs

Kann das Finanzamt eine verdeckte Gewinnausschüttung unterstellen, wenn ein Vermögenszuwachs beim Gesellschafter nicht aufgeklärt wird? Nein, der Fiskus trägt die Beweislast für eine vGA – so hat das Finanzgericht entschieden.

Etliche Prüfmethoden, ein Ziel: Passen die Erlöse und der Gewinn?

Schon die Begrifflichkeiten können Unternehmern und Geschäftsführern Schweißperlen auf die Stirn treiben: Zeitreihenvergleich, Ziffernanalyse, Chi-Quadrat-Test, Struktur- und Verteilungsanalyse, summarische Risikoprüfung und Stichprobenverfahren.

Die Zifferanalyse & Chi-Quadrat-Test

Mit der Zifferanalyse versucht das Finanzamt Unregelmäßigkeiten insbesondere bei Bargeschäften aufzuspüren. Neben der mathematischen Seite spielt dabei der psychologische Aspekt eine Hauptrolle.

Das Stichprobenverfahren

Während einer Betriebsprüfung kann das Finanzamt die Vielzahl an Belegen und Daten nicht vollständig sichten. Der Prüfer führt regelmäßig Stichproben durch und wendet dazu festgelegte Verfahren an.
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