Firmenwagen bleiben ein beliebtes Gestaltungsmittel in GmbHs. Doch gerade bei Gesellschafter-Geschäftsführern prüft das Finanzamt besonders genau. Ein aktueller Beschluss des Bundesfinanzhofs zeigt: Fehlen klare Nutzungsvereinbarungen, drohen verdeckte Gewinnausschüttungen und zusätzliche Steuerbelastungen.
Tantiemen sind Standard in der Geschäftsführer-Vergütung. Bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern können sie jedoch schnell steuerlich problematisch werden – etwa durch verdeckte Gewinnausschüttungen oder einen falschen Zuflusszeitpunkt.
Mehraufwendungen für einen behindertengerechten Umbau des Eigenheims sind grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung abziehbar, ebenso eine dadurch ausgelöste Mieterhöhung.
Erzielt eine GmbH Schwarzeinnahmen, müssen nicht zwingend alle Gesellschafter diese als vGA versteuern. Entscheidend ist vielmehr, wer Zugriff auf die Gelder hatte. Das muss vom Finanzamt festgestellt werden.
Umsatzabhängige Tantiemen sind bei GmbHs besonders kritisch zu prüfen. Während der BFH bei Aktiengesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen Entwarnung gibt, gelten für GmbHs strengere Maßstäbe. Wer hier Fehler macht, riskiert eine verdeckte Gewinnausschüttung – mit steuerlichen Folgen.