Wer Vermögen frühzeitig an die nächste Generation überträgt, kann mehrere
steuerliche Freibeträge kombinieren – und dadurch Einkommensteuer und Schenkungsteuer. Eine vorausschauende Gestaltung lohnt sich besonders bei Kapitalanlagen, Immobilien oder größeren Geldbeträgen.
Der Erwerb eigener Anteile durch eine GmbH wirkt auf den ersten Blick wie ein rein gesellschaftsrechtlicher Vorgang. Steuerlich kann er jedoch eine Schenkung auslösen – auch ohne Schenkungswillen. Ein aktuelles BFH-Urteil zeigt: Geschäftsführer sollten solche Gestaltungen sorgfältig prüfen, insbesondere im Familienkreis.
Wenn ein Gesellschafter Geldgeschenke ins Unternehmen weiterleitet, droht schnell Schenkungsteuer – über den Umweg der Anteilsbewertung. Der BFH hat nun klargestellt, wann genau die Festsetzungsverjährung beginnt – und wann sie nicht greift. Für die Praxis hat das erhebliche Folgen.
Bei einer Schenkung von GmbH-Anteilen an Mitunternehmer können schenkungsteuerliche Begünstigungen (teilweise bis 100% Steuerverschonung) genutzt werden. Das FG Nürnberg hat mit aktuellem Urteil vom 14.03.2024, Az.: 4 K 263/22, bei Schenkung von GmbH-Anteilen entschieden, welche im Betriebsvermögen einer Personengesellschaft gehalten wurden.