Die 1-%-Regelung galt lange als einfach und pauschal – doch der Bundesfinanzhof hat nun klargestellt: Private Zusatzkosten wie Fähren oder Maut fallen nicht darunter und müssen ggf. separat versteuert werden. GmbH-Geschäftsführer müssen deshalb neu kalkulieren, was sie ihr Dienstwagen wirklich kostet.
Der BFH hat mit Urteil vom 25.02.2025, Az.: VIII R 2/23, zum Erlass von Säumniszuschlägen bei sachlicher Unbilligkeit entschieden. Dahinter verbirgt sich eine Chance, Säumniszuschläge abzuwehren.
Gesellschafterdarlehen in Fremdwährung bergen nicht nur Kursrisiken – sondern auch steuerliche Fallstricke. Doch aktuell gibt es gute Nachrichten: Die Abzugsfähigkeit von Währungsverlusten wurde erleichtert und ist einfacher als früher.
Bei welchen neuen Regelungen müssen Sie aktiv werden und wo lauern teure Gefahren? Bleiben Sie mit unserem Webinar auch mit den Änderungen ab 2025 auf der rechtssicheren Seite.
Die Zahlen sind beeindruckend – aber für Unternehmen und Steuerpflichtige alles andere als erquickend. Für das Jahr 2022 liegen die Daten der Betriebsprüfungen vor. Exakt 151.676 Firmen bekamen Besuch von den insgesamt rund 13.000 Prüferinnen und Prüfern des Finanzamts.
Um es vorwegzunehmen: Schätzungen wirken sich in aller Regel nachteilig für den Steuerpflichtigen aus. Droht eine Schätzung im Rahmen einer BP, haben die Prüfer einen Gestaltungsspielraum. Das führt nicht selten zu einer Art „Kuhhandel“.
Schon bisher mussten fehlerhafte Steuererklärungen berichtigt werden. Jetzt geht der Gesetzgeber noch einen Schritt weiter. Künftig müssen Sie nach einer Betriebsprüfung die dort getroffenen Feststellungen selbst auswerten und auf andere Steuersachverhalte bei Ihnen anwenden.
Schon die Begrifflichkeiten können Unternehmern und Geschäftsführern Schweißperlen auf die Stirn treiben: Zeitreihenvergleich, Ziffernanalyse, Chi-Quadrat-Test, Struktur- und Verteilungsanalyse, summarische Risikoprüfung und Stichprobenverfahren.