Wer Anzahlungen für Maschinen, Photovoltaikanlagen oder andere Investitionen leistet, kennt das Risiko: Der Lieferant gerät in Schwierigkeiten, oder die Leistung wird nie erbracht.
Zuletzt hat die Finanzverwaltung rund 140.000 Betriebe im Jahr geprüft. Dabei gilt, je größer das Unternehmen ist, desto häufiger kommt der Betriebsprüfer. Dazu teilt das Finanzamt die Firmen in verschiedene Größenklassen ein. Wo landet Ihr Unternehmen, und können Sie die Einteilung beeinflussen?
Bei einer doppelten Haushaltsführung stellt sich häufig die Frage, ob Stellplatzkosten unter die 1.000-€-Grenze für Unterkunftskosten fallen. Der Bundesfinanzhof hat hierzu eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Welche Aufwendungen zusätzlich abzugsfähig sind und welche Voraussetzungen gelten.
Gelegentlich wird bei der Gründung einer Ein-Mann-Gesellschaft die Stammeinlage durch eine Sacheinlage des Gründungsgesellschafters erbracht. Oft handelt es sich dabei um ein Fahrzeug. Was gilt dann für den Vorsteuerabzug?
Wer anonym beim Finanzamt angezeigt wird, hat in der Regel keinen Anspruch darauf, den Inhalt dieser Anzeige zu erfahren. Das hat der Bundesfinanzhof nun ausdrücklich bestätigt. Für Unternehmer stärkt das Urteil die Bedeutung des behördlichen Geheimhaltungsschutzes – auch bei unbegründeten Hinweisen.
Bei der steuerlichen Behandlung von Firmenwagen, speziell der 1-%-Regelung und der erfolgten Privatnutzung, gibt es regelmäßig Ärger mit dem Finanzamt. In einer aktuellen Entscheidung hat der Bundesfinanzhof nun klargestellt, dass der Anscheinsbeweis für eine Privatnutzung eines betrieblichen Fahrzeugs zwar gegeben ist. Allerdings kann dieser Beweis auch ohne ein formal vollständig ordnungsgemäßes Fahrtenbuch erschüttert werden.
Über die Vergütung des Geschäftsführers gibt es so manche Diskussion mit dem Finanzamt. Im schlechtesten Fall ist eine sog. verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) die Folge.
Eine Unternehmensbeteiligung ist ein gutes Instrument, um Mitarbeiter an die Firma zu binden. Um welche Art von Einkünften es sich dabei handelt, hatte kürzlich das FG Baden-Württemberg zu entscheiden. Und wie so oft lautet die Antwort: Es kommt auf den Einzelfall an.
Gutscheine sind beliebte Geschenke, die dem Beschenkten die Möglichkeit geben, eine Ware oder Dienstleistung nach seinem Geschmack auszuwählen. Wie Gutscheine umsatzsteuerlich behandelt werden, hängt davon ab, ob es sich bei dem Gutschein um einen Einzweck- oder einen Mehrzweckgutschein handelt.
Kurz vor Jahresende werden sich die Meldungen zu steuerlichen Änderungen wohl überschlagen. Verlängerung der degressiven AfA, geänderte Poolabschreibung, Vergünstigungen für E-Autos, höhere Freibeträge für Steuerzahler.