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29. Juni 2026

Die Umsatzsteuer bei Sachbezügen

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Die Umsatzsteuer bei Sachbezügen
Bild: ©Kunertus / iStock / Getty Images Plus
Die Lohnabrechnung von Sachbezügen ist fehleranfällig und führt bei Prüfungen häufig zu Nachzahlungen. Nicht weniger anspruchsvoll sind die umsatzsteuerlichen Auswirkungen daraus.

Häufiges „Nebenprodukt“ bei Lohnsteuer-Außenprüfungen

Von Sachbezügen spricht man, wenn Arbeitnehmer Zuwendungen erhalten, die nicht in Geld bestehen (z.B. Firmenwagenüberlassung, Gutscheine, Mahlzeitengestellung). Findet beim Arbeitgeber eine Lohnsteuer-Außenprüfung statt, werden diese mit sehr großer Wahrscheinlichkeit genau unter die Lupe genommen. Dabei führen die meisten lohnsteuerlichen Sachbezüge unweigerlich auch zu umsatzsteuerlichen Konsequenzen – diese prüft der Lohnsteuer-Außenprüfer dann zweckmäßigerweise gleich mit. Zwar taucht die Umsatzsteuer regelmäßig nicht in der Prüfungsanordnung zur Lohnsteuer-Außenprüfung auf. Kommt das Finanzamt jedoch zu umsatzsteuerlichen Feststellungen, darf es die zuständige Stelle mit einer Kontrollmitteilung darüber informieren (§ 194 Abs. 3 AO).

Joachim Welper
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