Beendet eine GmbH & Co. KG ihre Tätigkeit, weil die Komplementär-GmbH ausscheidet und das gesamte Vermögen auf die verbleibende GmbH (Kommanditis-
tin) übergeht, stellt sich eine zentrale Steuerfrage: Was geschieht mit bislang nicht nutzbaren Verlusten des Kommanditisten? Der BFH hat hierzu mit Urteil vom 19.03.2025, Az.: XI R 2/23, entschieden. Die Aussage ist klar – aber für die Praxis nicht trivial.
Nicht nur die Anschaffung von Elektrofahrzeugen wird durch steuerliche Maßnahmen gefördert, sondern auch das Aufladen. Die Finanzverwaltung hat sich deshalb in einem BMF-Schreiben ausführlich zum Thema Ladestrom geäußert. Im ersten Teil unserer Beitragsserie geht es um die Ladevorrichtung.
Wenn ein Gesellschafter Geldgeschenke ins Unternehmen weiterleitet, droht schnell Schenkungsteuer – über den Umweg der Anteilsbewertung. Der BFH hat nun klargestellt, wann genau die Festsetzungsverjährung beginnt – und wann sie nicht greift. Für die Praxis hat das erhebliche Folgen.
Als Instrument der Vermögens- und Unternehmensnachfolge sind Familiengesellschaften weit verbreitet. Sie dienen dazu, Vermögenswerte in der Gesellschaft zu bündeln und innerhalb der Familie strukturiert auf die nächste Generation zu übertragen. Die zahlreichen Vorteile einer solchen Gesellschaft überwiegen die Nachteile deutlich.
Mehraufwendungen für einen behindertengerechten Umbau des Eigenheims sind grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung abziehbar, ebenso eine dadurch ausgelöste Mieterhöhung.
Gerade mit einer Familiengesellschaft lassen sich je nach Gestaltung vielfach Steuern sparen. Das gilt zunächst für die exakte Ausnutzung der erbschaft- und schenkungsteuerlichen Freibeträge sowie für die unter einem Nießbrauchsrecht stehenden Gesellschaftsanteile.
Nutzen Sie die Homeoffice-Tagespauschale und haben diese als Betriebsausgabe oder Werbungskosten geltend gemacht? Immer häufiger verwehrt der Fiskus diesen Steuervorteil. So können Sie sich dagegen wehren.
Der Trend zum E-Bike hält unverändert an. Besonders beliebt sind Jobräder (Fahrräder), die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern für den Arbeitsweg und die private Nutzung zur Verfügung stellen.
Entstehen nach einer Betriebsprüfung oder einer später korrigierten Steuerfestsetzung zusätzliche Umsatzsteuerbeträge, fallen häufig erhebliche Nachzahlungszinsen an.
Ist die Einspruchsfrist abgelaufen, ist das ärgerlich. Zugleich kann das Versäumen einer Frist teuer werden, etwa wenn Ihnen steuersparende Sachverhalte erst später auffallen. Manchmal gibt es eine Hintertür, die Ihnen helfen kann.