Das Finanzamt kennt kein Pardon. Ganz gleich, ob monatliche oder vierteljährliche Abgabe – geht Ihre Umsatzsteuer-Voranmeldung oder die Lohnsteueranmeldung auch nur einen Tag zu spät ein, fällt ein Verspätungszuschlag an.
Gerade im Rahmen der Unternehmensnachfolge, bei vorweggenommener Erb-folge oder Schenkungen sind Nießbrauchsgestaltungen an GmbH-Anteilen in der GmbH-Praxis häufig anzutreffen. Gerne wird hier der sog. Vorbehaltsnießbrauch an GmbH-Anteilen zur Gestaltung gewählt.
Die Kostenstellenrechnung ist ein unverzichtbares Instrument für viele Unternehmen, um Transparenz in die Kostenstruktur zu bringen und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, und welche Vor- und Nachteile bietet diese Methode speziell für Betriebe?
Unternehmer sollten wissen, dass auch Steuerbescheide mit einem festgesetzten Betrag von 0 € erhebliche Auswirkungen auf zukünftige Verlustvorträge haben können. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass eine Klage gegen einen solchen Nullbescheid zulässig ist, wenn darin verlusterhöhende Besteuerungsgrundlagen nicht berücksichtigt wurden.
Darlehensverträge zwischen nahen Angehörigen – insbesondere zwischen Eltern und Kindern oder auch GmbH und Gesellschafter – sind ein beliebtes Gestaltungsmodell zur Steuerersparnis. Hierdurch können z.B. Zinsen nahen Angehörigen zugutekommen anstatt einem Kreditinstitut. Was aber, wenn Regelungen zur Verzinslichkeit fehlen?
Präventionsleistungen, oder auch Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers genannt, sind nach § 3 Nr. 34 EStG steuerbefreit. Was aber, wenn dem Arbeitnehmer auch Unterkunft und Verpflegung bei einer begünstigten Maßnahme zur Verfügung gestellt werden?
Der Geschäftsführer hat sämtliche steuerlichen Pflichten der GmbH zu erfüllen. Kommt er dem nicht nach, muss er mit einem Haftungsbescheid rechnen. Daneben besteht für ihn das Risiko eines Straf- oder Bußgeldverfahrens. Ein solches Verfahren beruht in den meisten Fällen auf einer Steuerhinterziehung.
Wer aus beruflichen Gründen im Fahrzeug übernachtet, bekommt einen steuerlichen Ausgleich dafür – und zwar auch ohne lästige Belege. Ab 2024 fällt die Pauschale sogar noch höher aus.
Die Zahlen sind beeindruckend – aber für Unternehmen und Steuerpflichtige alles andere als erquickend. Für das Jahr 2022 liegen die Daten der Betriebsprüfungen vor. Exakt 151.676 Firmen bekamen Besuch von den insgesamt rund 13.000 Prüferinnen und Prüfern des Finanzamts.