Darlehensverträge zwischen nahen Angehörigen – insbesondere zwischen Eltern und Kindern oder auch GmbH und Gesellschafter – sind ein beliebtes Gestaltungsmodell zur Steuerersparnis. Hierdurch können z.B. Zinsen nahen Angehörigen zugutekommen anstatt einem Kreditinstitut. Was aber, wenn Regelungen zur Verzinslichkeit fehlen?
Präventionsleistungen, oder auch Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers genannt, sind nach § 3 Nr. 34 EStG steuerbefreit. Was aber, wenn dem Arbeitnehmer auch Unterkunft und Verpflegung bei einer begünstigten Maßnahme zur Verfügung gestellt werden?
Der Geschäftsführer hat sämtliche steuerlichen Pflichten der GmbH zu erfüllen. Kommt er dem nicht nach, muss er mit einem Haftungsbescheid rechnen. Daneben besteht für ihn das Risiko eines Straf- oder Bußgeldverfahrens. Ein solches Verfahren beruht in den meisten Fällen auf einer Steuerhinterziehung.
Wer aus beruflichen Gründen im Fahrzeug übernachtet, bekommt einen steuerlichen Ausgleich dafür – und zwar auch ohne lästige Belege. Ab 2024 fällt die Pauschale sogar noch höher aus.
Die Zahlen sind beeindruckend – aber für Unternehmen und Steuerpflichtige alles andere als erquickend. Für das Jahr 2022 liegen die Daten der Betriebsprüfungen vor. Exakt 151.676 Firmen bekamen Besuch von den insgesamt rund 13.000 Prüferinnen und Prüfern des Finanzamts.
Gutscheine sind beliebte Geschenke, die dem Beschenkten die Möglichkeit geben, eine Ware oder Dienstleistung nach seinem Geschmack auszuwählen. Wie Gutscheine umsatzsteuerlich behandelt werden, hängt davon ab, ob es sich bei dem Gutschein um einen Einzweck- oder einen Mehrzweckgutschein handelt.
Kurz vor Jahresende werden sich die Meldungen zu steuerlichen Änderungen wohl überschlagen. Verlängerung der degressiven AfA, geänderte Poolabschreibung, Vergünstigungen für E-Autos, höhere Freibeträge für Steuerzahler.
Um es vorwegzunehmen: Schätzungen wirken sich in aller Regel nachteilig für den Steuerpflichtigen aus. Droht eine Schätzung im Rahmen einer BP, haben die Prüfer einen Gestaltungsspielraum. Das führt nicht selten zu einer Art „Kuhhandel“.
Schon bisher mussten fehlerhafte Steuererklärungen berichtigt werden. Jetzt geht der Gesetzgeber noch einen Schritt weiter. Künftig müssen Sie nach einer Betriebsprüfung die dort getroffenen Feststellungen selbst auswerten und auf andere Steuersachverhalte bei Ihnen anwenden.